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Heilfasten – Ein Vortrag von Doris Ahner

Heilfasten ist kein Hungern. – Während Hungern an das Überleben geht, schöpft der Mensch beim freiwilligen Fasten aus den Überschüssen seines Körpers und befreit ihn von schädlichem Ballast. Daher hat der Fastende im Gegensatz zum Hungernden auch keinerlei Hungerschmerz, sondern fühlt sich im Gegenteil leistungsfähig und ausgeglichen .

Einige Aussagen Über das Fasten:
„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente!“ (Hippokrates, 460 – 370 v. Chr.)

Fasten ist nicht hungern. Wer hungert fastet nicht.

Die Fastenkur ist eine moralische Herausforderung, eine „Charakterkur“, die den Menschen festigt und stärkt.

Fasten bedeutet „sich festigen“ und „Festigkeit gewinnen“, Ziel ist also der Gewinn psychischer Festigkeit und innerer Ordnung.

Fasten ist eine Verhaltensweise selbstständiger Menschen, die sich frei entscheiden und eine Verantwortung für ihren Körper übernehmen wollen.

Eine Fastenzeit wirkt reinigend auf den gesamten Organismus, nicht nur auf den Körper und seine Organe, sondern auch auf die Seele des Menschen.

Der Bauch ist der Mittelpunkt des Lebens. Hundert Krankheiten haben dort ihre Wurzeln ( aus der indischen Medizin.)

Erstes Ziel des Fastens ist eine Regulierung und Gesunderhaltung der Darmfunktionen!

Mit der Gesunderhaltung des Verdauungsapparates gehen auch andere Befindlichkeitsstörungen zurück!

Die Rückkehr zu geregelten Darmfunktionen ist die natürlichste und beste Kosmetik von innen.

Der Zusammenhang zwischen der körperlichen und seelischen Gesundheit eines Menschen und seinem Aussehen ist unbestreitbar!

Eine Fastenzeit wirkt reinigend auf den Organismus, nicht nur auf den Körper und seine Organe, sondern auch auf die Seele des Menschen.

Der Mensch schaufelt sich mit Messer und Gabel das eigene Grab.“ (alte Volksweisheit)

„Die erste Krankheit war der Diätfehler und der erste Heilweg das Fasten“ (Hippokrates)

„Heil von Körper und Seele sind voneinander abhängig,

Mäßigkeit in allem Irdischen erhält die Gesundheit von Leib und Seele, Fasten heilt Unmäßigkeit“ (Ghandi)

„Fasten macht visionäre Erlebnisse möglich, es öffnet die Pforten der Wahrnehmung: Ästhetisch und sprituell wertvolles Material dringt in das Bewußtsein ein „ (Aldous Huxley)

„Fasten ist der Königsweg der Menschenheilkunst“ (Dr. Otto Buchinger)

Fasten ist eine Operation ohne Messer.

Was ist Heilfasten?
Heilfasten ist kein Hungern. – Während Hungern an`s Überleben geht, schöpft der Mensch beim freiwilligen Fasten aus den Überschüssen seines Körpers und befreit ihn von schädlichem Ballast. Daher hat der Fastende im Gegensatz zum Hungernden auch keinerlei Hungerschmerz, sondern fühlt sich im Gegenteil leistungsfähig und ausgeglichen .

Viele Fastende berichten, daß beim Heilfasten nach eineranfänglicher Krise oft ein fast euphorisches Gefühl entsteht, ein Indiz, daß auch Geist und Seele klarer werden.
Oft brauchen Fastende weniger Schlaf, träumen intensiver und haben eine besonders kreative Phase.
Dies wird auch der Grund sein, warum in fast allen religiösen Kulturen dem Fasten so großen Wert beigemessen wird.
Um die Wirkung des Fastens zu begreifen ist es unabdingbar Sie mit etwas Physiologie zu konfrontieren:
Im Darm sitzt die Krankheit und der Darm ist die Wiege unserer Gesundheit. Unzählige sogenannte Symbionten (Mikroorganismen) wie z. B. Coli- , Lakto- Bifidobakterien, aber auch Pilze und Kokken haben dort ihren „Wohnsitz“ und sorgen zusammen mit den „Peyer`schen Plaques“, das sind Ansammlungen von Lymphknoten, für ein optimales Immunsystem.
Alte Kotsteine, eine beschädigte Darmschleimhaut, ein schlechter pH-Wert , die Zerstörung der Darmsymbionten sind meistens der Beginn von Krankheiten und Allergien.
Das geschieht durch schlechte Ernährung, schlechte Verdauung, zu wenig Bewegung, Einnahme von Antibiotika und Cortisonpräparaten und vielem mehr.

Auch die sogenannte Übersäuerung des „Interstitiums“ das ist das Zwischenzellgewebe – die Transitstrecke vom Blutgefäß zum Organ- ist Grund und Ursache von vielen chronischen Krankheiten bis hin zum Krebs.

Folgen einer Übersäuerung sind:
-Schlechte Laune, man ist sauer
-Verhaltensstörung weil basische Säfte fehlen.
-Bindegewebsalterung weil die Quellfähigkeit des Gewebes abnimmt.
-Streßsymtome
-Der Körper steht ständig unter Dampf
-Nervosität, rasche Ermüdbarkeit und Herzbeschwerden sind die Folge.
-Verquellung der Gefäßwände dadurch geringerer Blutdurchfluß und verminderte
.Versorgung der Organe
-Mangelnde Durchblutung z. B.der Herzkranzgefäße kann zum Infarkt führen.

-Verlust der Beweglichkeit der roten Blutkörperchen, d. h. die kleinsten Blutgefäße – z. B. im Innenohr und in der Niere können nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt werden.

Wer sollte fasten und wie lange?
Fasten sollten alle Menschen, um ab und zu zu entschlacken und dem Körper die Möglichkeit zu geben sich zu erholen.

Das sogenannte Managerfasten sollte rund 10 Tage dauern, das Heilfasten bei chronischen Erkrankungen bis zu 4 Wochen. Dabei gilt daß man umso länger fasten muß ,je chronischer die Krankheit ist.

Wer sollte nicht fasten?
Menschen mit starker Schilddrüsenüberfunktion, Psychosen, Leberzirrhose, Diabetiker mit hohen Blutzuckerwerten, Krebskranke, Kinder und Jugendliche.

Heilfasten hilft bei:
Angina pectoris, Bluthochdruck, Hohem Cholesterinspiegel, Gicht, Rheuma, Diabetes, Galle- und Nierensteine, Durchblutungsstörungen, Unterschenkelgeschwüren, Thrombosen, Embolien; Infarkten, Schlaganfall, Migräne, Verstopfung, Magen-Darmgeschwüren, Gallenblasenentzündungen, Hauterkrankungen, Frauenkrankheiten, Infektionen der Harnwege.

Was passiert beim Fasten?
Der Körper besitzt 2 Energieprogramme:
Programm 1 ist eingeschaltet wenn man mehrmals am Tag ißt, und die Verdauungssafte regelmäßig ausgeschüttet werden. Der Körper setzt dabei eine Teil der aufgenommenen Nährstoffe in Energie (Kraft und Wärme) um. Die Energie, die der Körper im Augenblick nicht benötigt, wird gespeichert und erst bei Bedarf abgerufen.
Energieprogramm 2 tritt in Kraft, wenn der Darm völlig entleert ist, und dann auch keine feste Nahrung mehr zugeführt wird.
Unsere Verdauungsdrüsen – Speicheldrüse, Bauchspeicheldrüse und Magen stellen am Tag 9 Liter Verdauungssäfte her – diese entfallen jedoch tritt Programm 2 in Kraft.

Der Körper baut in der Fastenzeit ab und zwar in folgender Reihenfolge:
1. Alles was ihn belastet
2. Alles was er nicht braucht
3. Alles was ihn stört
4. Alles was ihn krank macht.

Der Körper baut niemals ab:
- Herz oder Muskel
- Organe
- Lebensnotwendiges (zum Beispiel Steuerungseinrichtungen)

Durch den Abbau von Nahrungsdepots werden vermehrt Schlackenstoffe freigesetzt, die zunehmend in den intrazellulärem Raum in Lösung gehen.
Es kommt zu einer allgemeinen Entmüdung und Neubelebung der Regeneration.

Generell kann also von einer großen Entlastung und Erleichterung aller Grundfunktionen durch das Heilfasten gesprochen werden:
- der Atmung
- der Verdauung
- des Stoffwechsels
- des Kreislaufs
- der Beweglichkeit

Die Empfehlung für das Heilfasten ist sowohl in der Vorsorge als auch im therapeutischen Bereich nicht zu übersehen.
Eine vergleichbare Entrümpelung findet auch im seelischen Bereich statt. Oft setzt sich der Fastende gerade in dieser Zeit vermehrt mit Problemen und Fragen seines Lebens auseinander, eine Neuorientierung der inneren Einstellung ist nicht selten.

Eine wichtige Aufgabe für die meisten ist es, aus der Betriebsamkeit des Alltages herauszukommen, im Fasten zu Ruhe zu kommen, sich mit dem eigenen Körper zu befassen.
Die Dauer einer Fastenkur ist individuell für jeden Menschen festzusetzen. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, bei jeder neuen Fastenperiode das Fasten als Einstieg in eine neue, gesündere und bewußtere Lebensweise zu betrachten.
Eine Fastenkur zur Ausscheidung von Giftstoffen ist lediglich die Einleitung eines kompletten Programmes zur Wiederherstellung einer guten Gesundheit.
Gesundheit ist die Folge einer richtigen Lebensweise. Fasten bewirkt die Aktivierung der Selbstheilungskräft.
Der sogenannte „innere Arzt“ wird wieder aktiviert!
Wenn man sich jedoch nach dem Fasten nicht auf eine gesunde und bessere Lebensweise einstellt, ist dauerhafte Gesundheit unerreichbar.

Jede Fastenperiode muß neue Impulse für die Ernährungskorrektur geben.
nach jeder Fastenkur ist eine Neuorientierung der Ernährungs- und Lebensweise notwendig. Der Fastende soll lernen, die Bedürfnisse seines Organismus zu erkennen und auf diese einzugehen. Abfasten bedeutet Neubeginn, Neuaufbau.
Fasten ist die schnellste, angenehmste und gesündeste Methode abzunehmen.

Wie wird gefastet?
2 – 3 Entlastungs- bzw. Umschalttage sollten dem eigentlichen Fasten vorausgehen. Es sollten in der Hauptsache Obst und Gemüse gegessen werden. Äpfel und Sauerkraut sind besonders gut geeignet den Darm zu reinigen.

Der 1. Fastentag beginnt mit der Darmreinigung durch ein mildes salinisches Abführmittel, es enthält Magnesiumsulfat und wirkt osmotisch im Darm. Das heißt das Darmvolumen und der Wassergehalt wird vergrößert, der Stuhl wird gleitfähig und locker , das Stuhlvolumen nimmt erheblich zu und meistes kommt es nach 1 bis 2 Stunden zu einer leichten wässrigen Stuhlentlehrung.
Das ist der Beginn des eigentlichen Fastenprogramms!

Ist der Darm geleert, und wird keine neue Nahrung mehr aufgenommen, kommt es zur Produktionseinstellung der 9 Liter Verdauungssäfte.

Ab jetzt liegt die Betonung auf Trinken!

Getrunken werden sollten mindestens 3 Liter am Tag. Am Besten sind Tees, stille Mineralwässer ab und zu mal gestreckte Fruchtsäfte, außer dem gekauften Orangensaft.

Sinnvoll ist es ferner, den Körper mit einem „Basenmittel“ zu unterstützen, da er sonst während der Fastenzeit leicht übersäuern könnte.Vitamine sollen substituiert werden.

Es kann während der Fastenzeit zu sogenannten Fastenkrisen kommen. Chronische Krankheiten können sich melden, Schmerzsymptome können auftreten. Was wir als Bearbeitung und Heilungsbeginn des Körpers sehen. Fastenkrisen sind immer Heilkrisen!

Das Fasten wird meist mit sehr leichter Nahrung gebrochen. Die Aufbauzeit bis hin zur optimalen Ernährung sollte ungefähr genausolange dauern wie die Fastenzeit.
5 Grundregeln des Heilfastens: nichts essen , nur trinken.
Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist – Nikotin, Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten usw.
Sich so weit es geht vom Alltag lösen – sich entspannen, die Ruhe suchen , versuchen so gut es geht, frei von Zwängen und Verpflichtungen des Alltags zu werden.
Sich natürlich verhalten – auf den Körper hören – sich ausruhen bzw. sich bewegen je nachdem.

Alle Ausscheidungen fördern.
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Unauthorisierte Veröffentlichung und Weiterverbreitung ist nicht gestattet!
(c) Doris Ahner

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Doris Ahner
Heipraktikerin

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